1 Juni 2011 - 19:30

Der Generalsekretär der Ahlul Bayt Weltversammlung (AS) hat in seiner Rede über die Leiden der Bahrainischer sowie anderen aktuellen Thematiken gesprochen.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet,soll der Präsident der Ahlul Bayt Weltversammlung am 24. Mai 2011 in seiner Rede sein Mitgefühl mit den Leidenden beim Volksaufstand in Bahrain geäußert haben. Es seien Opfer des 100-tägigen Widerstandes. Gleichzeitig unterstrich er die Wichtigkeit eine Lösung für den Konflikt in Bahrain zu finden, und die Schiiten in diesem Land zu unterstützen.Er gratulierte den Zuhörern und allen Muslimen in der Welt zum Geburtstag der geehrten Prophetentochter Hazrate Zahra (AS) und dankte den Organisatoren der Konferenz für die Bemühungen. Er wieß daraufhin dass eine der grundlegenden Aufgaben eines jeden Muslimen die sei, über die Ereignise in der Welt bescheid zu wissen, diese richtig zu analysieren und der Verantwortung nach entsprechend zu handeln.Im Bezug auf einen Hadith des geehrten Propheten (SAWS) sagte er dass die Muslime keine Muslime seien, wenn sie um Hilfe schreiende außenvor ließen. Das Verständniß des Satzes ist dass ein Muslim von seiner Intelegenz und Einsicht abhängt, und jenachdem was in der Welt geschieht sich seiner Pflicht bewusst sein sollte.Der ehemalige Leiter des Büros für Internationale Angelegenheiten sagte dass die Beste und genaueste Analyse die sei, die bisher in der Muslimischen Welt bei den Freitagsgebeten verkündet worden war.Auch auf die Islamische Revolution und den Jahrestages des Dahinscheiden des Imam Khomeini (RA) ging der Sprecher ein. Die Gedankengänge des Imam Khomeini hatten die Revolution angefacht und dabei geholfen sich zu besinnen. Jeden Tag werde das Gedankengut des Imam Khomeini, damit die Grundpfeiler der Islamischen Republik aufs Neue angegriffen, wenn Feinde, wie die Al Khalifa, oder Wahabiten in Saudi Arabien Angriffe auf Schiiten planten oder vorbereiteten.Desweiteren sagte er dass die Unterstützung der regionalen Entwicklungen unzureichend seien, und die Bemühungen zur Unterstützung der Unterdrückten vermehrfacht werden müssten, da diese nicht ausreichten.Er verwieß auf die friedliche Bewegung in Bahrain, bei welcher Demonstranten ohne Steine, ohne Waffen, ohne Gewalt eine Umformung ihres Landes forderten, aber trotzdem wie in Palästina auch, von Polizei und Militär angegriffen werden. Gleichzeitig beschrieb er die Entwicklungen in Tunesien, Ägypten und Jemen sowie Bahrain als Folge religiöser Natur und unterstrich die These dass der Imperialismus in diesen Ländern Panik verursacht hatte.Er fügte hinzu dass die Parolen und Denkvorgänge in Bahrain derzeit, genau denen entsprechen, die Imam Khomeini (RA) vor mehr als dreißig Jahren in Iran anwendete.Er verglich die lage in Bahrain mit der Besatzung der Sowjetunion in Afghanistan, und sagte dass die Saudi Araber, wenn sie Bahrain besetzen den gleichen Fehler der Sowjetunion wiederholten und sie ein ähnliches Schicksaal wie das der Sowjetunion zu erwarten hätten, welches die Zerstörung und der Verfall des Saudischen Regimes sei.Um auf die Lage in Saudi Arabien zu reagieren sagte er, dass nur 22 Prozent der Saudi Araber, überwiegend Schiiten, mehr als 70% der Demonstrationen in diesem Land ausmachten. Sie suchten eine Gelegenheit um ihre Uneinigkeit mit dem Saud-Regime zur Geltung zu bringen. Auf Schildern fordern sie den Rückzug aus Bahrain, den Abzug der saudischen Militärs. Anstatt die Probleme im eigenen Land zu lösen, mischten sie sich in Bahrain ein um dort normale Bürger auf der Straße zu töten, und dafür  Scham und Hass für ihr eigenes Land ernten.In einem anderen Teil seiner Rede ging der Generalsekertär der Ahlul Bayt Weltversammlung auf die Bemühungen in Iran ein, den Widerstand in den Islamischen Ländern an die Zuschauer weiterzugeben. Er unterstrich aber auch, dass der Widerstand auch nach 100 Tagen noch anhalten  müsste, und die MEdien stärker zusammenrücken müssten um die Bemühungen fortzusetzen und handeln zu können.Auf rechtlichen, politischen und finanziellen Wegen seien alle Hilfen in diesem Land notwendig. Die Anwälte des Landes sollten ebenfalls versuchen mehr Druck auf das Land auszusetzen, und die Rechte der Menschen zu stärken.Über die wirksame Rolle der Frauen sagte er dass die Frauen auch selber Maßnahmen ergreifen könnten, um die Welt zu beeinflußen. In Bahrain seien ein Großteil der Demonstranten Frauen.Hojjatoleslam Akhtari äußerte zum Schluß seiner Rede die entschlossene Fortsetzung der Aktionen der Bahrainer und die Stärkung der Rechte dieses Volkes. Gleichzeitig sprach er von Erfolgen die nur durch den Widerstand erzielt werden können.